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Kollateralschaden – Was ist die Moral von der Geschichte?

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Datum:
24. November
Zeit:
19:30
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Veranstaltungsort

Haus Tutt
Fridolinstr. 72
50825 Köln,

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Telefon:
0221 16919221
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Es macht noch einen Unterschied, ob man über die Reform einer Steuergesetzgebung streitet oder über die (moralische) Haltung zu einem das Völkerrecht verhöhnenden, abscheulichen Krieg: das Regierungshandeln in der Ukraine Situation und seine militärischen, wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen (bis in den privaten Bereich) haben tiefgehende „Kollateralschäden“(Militärjargon) im politischen Diskurs hinterlassen.
So hat auch die jüngste Rede unseres Bundespräsidenten Steinmeier, gedacht als aufrüttelnde Forderung nach „aktiven, ja widerstandskräftigen Bürgerinnen und Bürgern“, zu politischen Irritationen geführt.
Wegen der neuen Weltlage müssten die Deutschen „konfliktfähig werden, nach innen wie nach außen“ (Steinmeier) und „dazu gehöre -zuallererst – eine starke Bundeswehr“ – so hat ihn die Süddeutsche Zeitung verstanden. In Zeiten, wo man den zunehmend unguten, beunruhigenden Eindruck hat, von Politik und Medien kriegsbereit geredet zu werden, sprechen wir beim STAMMTISCH über die ‚Moral von der Geschichte‘, die unübersehbaren Kollateralschäden in unserem politischen Diskurs und die damit einhergehende gesellschaftliche Spaltung.